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Der perfekte Arbeitgeber – was mach ein Unternehmen für einen Kandidaten attraktiv?

Die Frage stellt sich immer häufiger. Qualifizierte Mitarbeiter sind knapp und stark umworben. Oftmals haben Kandidaten mehrere Arbeitsstellen zur Auswahl oder sind eigentlich gar nicht auf der Suche – müssen also durch starke Vorteile zum Wechsel motiviert werden. In diesem Zusammenhang ist nicht nur die Aufgabe und das Gehalt wichtig, auch die Rolle der Attraktivität des Unternehmens darf nicht unterschätzt werden.

Was also macht einen potenziellen Arbeitgeber für einen Kandidaten interessant, und was kann das Unternehmen tun, um sich möglichst positiv zu präsentieren? Was macht eigentlich ein gutes Image und eine angenehme Firmenkultur aus?

Das Image ist eindeutig das am schwersten zu quantifizierende Element. Es beinhaltet viele Einzelpunkte, die auch nicht für jeden Kandidaten dasselbe Gewicht haben werden. Deshalb ist es wichtig, möglichst in allen zu punkten.

Es beginnt schon beim Bewerbungsprozess. Schnelle Wege sind hier wichtig, um den Kandidaten nicht zu frustrieren. Es sollten nicht mehr als zwei Gespräche geführt werden, und auf jeden Fall immer ein schnelles Feedback gegeben werden. Termine für Bewerbungsgespräche sollten möglichst zeitnah angesetzt und nicht kurzfristig verschoben oder abgesagt werden. Dies gilt insbesondere für Bewerber, die eine größere Anreise haben!

Die Attraktivität des Standorts ist auch nicht zu unterschätzen. Das sind einmal ganz praktische Gesichtspunkte für den Mitarbeiter: Wie ist die Verkehrsanbindung? Stehen öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung? Gibt es in der Nähe Geschäfte, in denen nach Feierabend noch schnell das nötigste eingekauft werden kann? Und was für Möglichkeiten gibt es, die Mittagspause zu verbringen?

Da sich der Standort selbst nur schwer beeinflussen lässt, könnte es sinnvoll sein, eventuelle Schwachpunkte durch eigene Angebote teilweise auszugleichen.  Ein gemütlicher, gut ausgestatteter Pausenraum, Stellfläche für Fahrräder und PKW, oder ein Brotzeitservice können dafür sorgen, dass sich  Mitarbeiter auch bei etwas schlechterer Infrastruktur wohlfühlen.

Wer dann auch noch in einer Gegend angesiedelt ist, die allgemein eine hohe Lebensqualität verspricht, hat an Attraktivität schon viel gewonnen.

Hilfreich ist auch ein familienfreundliches Image der Firma. Es muss nicht immer eine betriebseigene Kita sein. Flexible Arbeitszeiten, wo es organisatorisch möglich ist, sind allerdings ein Muss. Die Möglichkeit des Home-office ist hier insbesondere hilfreich.

Mit den Mitarbeitern sollte man konstant im Gespräch bleiben, um Probleme zügig anzugehen und nicht einmal im Jahr im Mitarbeitergespräch einen Rückstau von Frustration abarbeiten zu müssen.

Insbesondere sollte man sich um ein gutes Betriebsklima bemühen, in dem sich die Mitarbeiter geschätzt und gefordert fühlen, aber auch die Freiheit haben, Ihren Arbeitsablauf teilweise selbst zu gestalten.

Aber auch das Ende des Arbeitsverhältnisses ist wichtig, denn ein schlechter Ruf kann sich auch hier schnell verbreiten. Deshalb sollte auch hier etwas Aufmerksamkeit und Sorgfalt verwendet werden. Die schnelle – und unaufgeforderte – Anfertigung eines Arbeitszeugnisses ist hierbei zu erwähnen. Außerdem sollten Referenzen zügig freigegeben werden.

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