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Hilfe, ich bin ein Expat!

Was bedeutet eigentlich „Expat“? Das Wort stammt vom englischen „Expatriate“, und bezeichnet jemanden, der vorübergehend in einem anderen Land lebt und arbeitet.

In einer zunehmend globalen Welt werden solche Auslandsaufenthalte insbesondere im Management oder für Fachpersonal immer häufiger. Sicher ist so ein Auslandsaufenthalt eine tolle Erfahrung für die ganze Familie. Dazu – insbesondere mit Familie – bedarf es aber einer guten Planung, damit das Abenteuer gelingt.

Über potenzielle Probleme habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben.

Wo aber findet man Hilfe mit der ganzen Bürokratie?

Mehr und mehr besinnen sich aber die Unternehmen auch darauf, Ihren Angestellten selbst Hilfestellung zu geben. Insbesondere große Firmen haben manchmal sogar ein spezialisiertes International HR Department, dass sich nur um die Belange der Expats kümmert. Zumindest die Bürokratie und die Wohnungssuche werden so stark erleichtert.

Für die organisatorischen Teile, im Englischen „red tape“ genannt, gibt es inzwischen Dienstleister, die einen bei Dinge wie Anträge für Visa, Arbeitserlaubnis etc unterstützen, oder diese Aufgaben sogar ganz übernehmen. Auch die Wohnungssuche und Organisation des Umzugs kann man inzwischen fast vollständig abgeben. Je nachdem, wie viel der Aufgaben man aus der Hand gibt sind solche Anbieter aber natürlich nicht billig.

Zunächst einmal muss man sich klar werden, wie der Umzug eigentlich aussehen soll. Wird der bisherige Wohnort aufgegeben oder „nur“ eine Zweitwohnung im Ausland eingerichtet? Das hängt natürlich sehr von der persönlichen Situation und der Entfernung zum neuen Wohnort sowie der Dauer des Aufenthalts an. Wie oft sind Heimreisen vorgesehen? Braucht es ein Haus für die ganze Familie oder reicht eine Wohnung? Muss der ganze Hausrat mit, oder sollte ein Teil eingelagert werden?

Was von alledem kann und will man selber organisieren, und was sollte der Dienstleister übernehmen?

Ein weiterer Service, der oft angeboten wird, ist eine Beratung bezüglich Versicherungen. Wie sieht es im Zielland mit der Krankenversicherung aus. Erwerbe ich Rentenansprüche? Muss ich eventuell zusätzlich vorsorgen? Kann ich meine deutschen Versicherungen für einige Zeit aussetzen, sollte ich sie weiterlaufen lassen oder wäre eine Kündigung sinnvoll?

All das sind Fragen, die geklärt werden müssen. Bevor man nach einer Relocation Agentur Ausschau hält, sollte man sich deshalb zunächst im Klaren sein, wo und wieviel Hilfestellung man tatsächlich benötigt und erwartet; Ansonsten kann es sehr schnell unnötig teuer werden, oder wichtige Dinge bleiben ganz unerledigt.

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