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Was steckt unter der Haube? – Kompetenzverteilung zwischen OEMs und Zulieferern

Wenn man sich die lange Liste der Automobilzulieferer, Ihre Spezialisierung und Umsätze, die durchaus schon mit kleineren Automobilherstellern mithalten kann, so ansieht wird schnell klar, dass die Zulieferer im Gesamtsystem Automobil heute mehr Gewicht haben denn je.  Mehrere hundert Firmen sind es alleine in Deutschland.

Forschung und Entwicklung findet heutzutage in großem Maße bei den Zulieferern statt, die damit in Kombination mit der Produktionsleistung, mehr als die Hälfte zur Wertschöpfung beitragen. Dies spiegelt sich in zunehmendem Maße auch in den Beschäftigungszahlen wieder, denn mit der steigenden Kompetenz und Bedeutung werden die Zulieferer auch als Arbeitgeber immer attraktiver.

Niemand erwartet heute ernsthaft, dass die verschiedenen Automobilhersteller selbst Reifen entwickeln und herstellen. Bei anderen Systemen sieht es aber auch nicht viel anders aus. Dinge wie ASB, EPS, oder Techniken zur Reduzierung von Abgasen, Fahrwerkregelsysteme, Fahrwerkelektronik, Motormanagement, Getriebesteuerungen ect wurden eben oft nicht von einem Automobilhersteller entwickelt, sondern von einem Zulieferer.

Dementsprechend sind die Ingenieure und Entwickler heute vermehrt bei den Zuliefererfirmen zu finden und werden auch händeringend gesucht; Eine große Chance für jeden, der das Aussehen der Automobillandschaft von morgen mitbestimmen will.

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