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Unternehmergeist stärkt Selbstvertrauen! Unsere Kooperation mit der Carl-Steinmeier-Mittelschule in Hohenbrunn

Globale Arbeitsweise und soziales Engagement vor Ort schließen sich nicht aus. Letztlich ist jedes Unternehmen unabhängig von der internationalen Ausrichtung allein schon durch die Arbeitnehmer in seiner Region verwurzelt. Wir als mittelständisches Unternehmen im Münchener Umland unterstützen seit mehreren Jahren die örtliche Mittelschule mit Bewerbungstrainings. In diesem Jahr ergab sich zusätzlich die Möglichkeit, Teil einer Jury im Rahmen eines Businessplan-Wettbewerbs zu sein.

Insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler der Carl-Steinmeier-Schule in Hohenbrunn bei München nahmen heuer am Wettbewerb des Vereins „Network for teaching Entrepreneurship (NFTE) Deutschland“ teil. Dieser Verein wird u.a. durch das Bundeswirtschaftsministerium und zahlreiche Hochschulen unterstützt. So finden sich namhafte Professoren und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in den Vereinsgremien. Im Jahr 1987 in den USA gegründet, ist NFTE mittlerweile in nahezu allen Industrienationen aktiv und setzt sich zum Ziel, gemeinsam mit Lehrkräften der Schulen junge Menschen fit für das Erwerbsleben zu machen. In Deutschland seit dem Jahr 2004. Dabei sollen Kreativität, Rhetorik, Präsentationsvorbereitung, Kooperation und soziale Kompetenzen gestärkt und geübt werden.

 

Alle 12 Schülerinnen und Schüler waren sehr gut auf diese Präsentation vorbereitet und hatten pfiffige Geschäftsideen, die sie der Jury, bestehend aus dem Ersten Bürgermeister Hohenbrunns Herrn Dr. Straßmair, Frau Schlammerl von der gleichnamigen Metzgerei im Nachbarort Ottobrunn und Herrn Stock von top-jobs-europe Consulting sowie NUNN-Aufzüge, kompetent und engagiert vortrugen. Aufgabe der Jury war es dabei, die drei besten Geschäftsideen am Ende der Präsentationsrunde zu ermitteln und die Sieger zu ehren. Man merkte bei allen Schülern, dass sie sich im Vorfeld intensiv mit ihrer eigenen Idee auseinandergesetzt hatten. So fehlte es nicht an Marktrecherchen im Hinblick auf Wettbewerber vor Ort, Nachfragesituation, Anlaufkosten und andere wichtige Rahmendaten für eine fiktive Geschäftsgründung. Natürlich fehlt Jugendlichen zwischen 14 und 15 Jahren noch das Gefühl für Kosten, vor allem bei Fragen der Anmietung von Räumen. Aber die Jury hat sich bei der Bewertung hauptsächlich auf Fragen der realen Durchführbarkeit der jeweiligen Geschäftsidee sowie die damit verbundenen Erfolgsaussichten konzentriert und konnte relativ rasch drei Schülerinnen mit den begehrten Gutscheinen auszeichnen. Gewonnen haben dieses Jahr eine Haushaltshilfeinitiative, ein mobiles Nagelstudio und mobiles Babysittern.

 

Gewonnen haben aber letztlich alle Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen dieses Wahlpflichtfachs der Herausforderung gestellt haben, jenseits der bekannten Schulfamilie sowie des klassischen Lehrplans ins kalte Wasser zu springen und vor fremden Erwachsenen erstmals in ihrem Leben eine medienunterstützte, zeitlich auf 8 Minuten begrenzte Präsentation unter Wettbewerbsbedingungen vorzutragen. Die Mitglieder der Jury diskutierten mit allen Schülern direkt nach deren Präsentationen die verschiedenen Aspekte und gaben im Rahmen dieser Geschäftssimulation Tipps aus der Praxis, was und wenn ja, wie diese Ideen umsetzbar sein könnten. Der Bürgermeister wies auch des Öfteren auf gesetzliche Bestimmungen und Vorbedingungen hin, welche in Deutschland einzuhalten sind. So gelangten alle Schülerinnen und Schüler an diesem intensiven Nachmittag auch zu der wichtigen Erkenntnis, dass auf dem Weg in eine Selbstständigkeit viele Hürden zu nehmen sind und man nicht „einfach mal was machen“ kann. Dies soll vor allem als praktische Vorbereitung in die Arbeitswelt dienen, denn die meisten Absolventinnen und Absolventen werden mit ihrem „Quali“ oder ihrer Mittleren Reife einen Ausbildungsberuf im dualen System anstreben. Umso wichtiger ist es im Kampf der Arbeitgeber um die besten Talente für die Zukunft auch an Schulen vor Ort Präsenz und Engagement zu zeigen. So ergibt sich regelmäßig eine schöne Win-Win für alle.

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